Ein Sandkasten
Der Wunschtraum aller Kinder

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Kinder im Sandkasten

Ein tolles Geschenk für Babys und Kleinkinder ist ein eigener Sandkasten. Hier können sich die Kinder lange beschäftigen, haben viel Spaß und fördern ihre Kreativität.

Vor dem Kauf sollten Sie sich überlegen, wo er aufgestellt werden kann und wie viel Platz für den Sandkasten zur Verfügung steht.

Holz oder Kunststoff?

Sandkasten aus Plastik

Die Sandkästen aus Holz sind relativ groß, dafür meistens überdacht. Das ist ein großer Vorteil, wenn kein Baum als Sonnenschutz zur Verfügung steht. Da die Kinder beim Spielen die Zeit vergessen, ist ein guter Sonnenschutz, besonders im Sommer, sehr wichtig.

Ein Holzsandkasten hält meist länger und ist stabiler, kann jedoch (einmal installiert) kaum mehr bewegt werden.

Für kleinere Gärten oder Balkon und Terrasse eignet sich ein kompakter Kunststoffsandkasten. Unsere Tochter hat ihren Sandkasten zu ihrem 1. Geburtstag von Oma und Opa bekommen. Das Geschenk war ein echtes Highlight.

Am besten mit Deckel

Sandmuschel aus Plastik

Bei dem Sandkasten war uns wichtig, dass er einen passenden Deckel hat. Damit können Sie die Sandkiste immer abdecken und vor Katzenkot, anderen Verunreinigungen, und Regen schützen.

Das ist vor allem bei Babys und Kleinkindern ein großer Vorteil, die ja alles gerne in den Mund nehmen. Wenn der Sand sauber ist, ist es nicht schlimm, wenn doch mal eine Hand mit Sand in den Mund gelangt.

Zusätzlich zu dem Schildkröten-Sandkasten haben wir uns noch eine zweiteilige Sandmuschel gekauft, wovon ein Teil immer auf dem Balkon mit Sand gefüllt steht. Den Deckel nutzen wir gerne als kleines Planschbecken an heißen Tagen.

Sandspielzeug: Förmchen, Schaufel, Bagger

Kind im Sandkasten

Anfangs genießen die Kleinen einfach nur das tolle Gefühl und versuchen zu begreifen wie es sich anfühlt, wenn der Sand durch die Finger rieselt.

Das Laufen im Sand bzw. das Eingraben der Füße ist für jüngere Kinder eine unglaubliche Erfahrung, die alle Sinne fördert.

Je älter die Kinder werden, desto interessanter wird Sandspielzeug für sie. Für den Anfang eignet sich am besten ein kleines Startset mit Eimer, Schaufel, Rechen, Sieb und ein paar Förmchen. Damit können sie Burgen bauen oder Sandkuchen backen.

Sandspielzeug

Zu kleineren Anlässen kann das Repertoire an Sandkastenspielzeug durch weitere Geschenke beliebig erweitert werden.

Beliebtes Spielzeug ist etwa ein Bagger, oder ein Eis-Set. Unsere Mädels bekamen eines als Ostergeschenk mit Eiswaffeln aus Kunststoff, einem Eiskugelportionierer und einem Eisschälchen mit Löffel.

So ist es nicht verwunderlich, dass aus unserem Garten ein Sand-Eisstand geworden ist und nicht nur Mama und Papa, sondern auch die Nachbarschaft mit dem tollen Sand-Eis versorgt wird.

Sandschaufel

Hier können die Kinder stundenlang in ihre Rollenspiele versinken. So werden neben den normalen Eiswaffeln auch richtige Eisbecher wie in der Eisdiele gezaubert.

Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt, so dass z.B. ganz fein gesiebter Sand die Sahne und die etwas größeren Steinchen die Schokostreusel darstellen sollen.

Je älter die Kinder werden, desto wichtiger werden auch Schaufeln. Insbesondere bei Jungs gilt das Motto "je größer desto besser". Unser Sohn hatte sich schon mit 18 Monaten eine Plastikschaufel ausgesucht, die beinahe so groß war wie er selbst. Das war dann fast so gut wie die echte Gartenschaufel von Papa.

Bauen, Formen, Matschen, Kuchen Backen

Sandburg oder Sandkuchen

Um den Sand gut formen zu können, muss dieser ein wenig feucht sein. Wir haben den Vorteil einen kleinen Bach zu haben, der neben dem Garten fließt. So haben wir immer Wasser parat. Wenn Sie diese Möglichkeit nicht haben, können Sie eine kleine Regentonne aufstellen, aus der sich die Kinder Wasser holen können.

Nasser Sand hat ganz andere Eigenschaften als trockener, welche die Kinder anfangs verblüffen. So merken sie ziemlich schnell, dass man nur trockenen Sand gut sieben kann, während sich lediglich mit feuchtem Sand gute Burgen und Kuchen bauen lassen.

Spielzeug Bagger

Gerne wird auch mal etwas zu viel Wasser in den Sandkasten gefüllt, so dass ein regelrechter Sumpf entsteht, durch den die Kinder dann gerne waten.

Das finden unsere Mädels besonders toll, da es sie an die Ausflüge zu einem Erlebnisweg in unserer Nähe erinnert. So bauen sie sich sozusagen ihren eigenen Barfußpfad zu Hause.

Nach einer solchen Matschaktion sollte man den Sand allerdings erst trocknen lassen, bevor man die Sandkiste wieder längere Zeit, z. B. über den Winter, mit dem Deckel verschließt, da ansonsten Moos wachsen kann.